Ernst Jandl

männlichDramenautor, Hörspielautor, Lyriker

* 1925-08-01 Wien, Österreich

Partner(in): Friederike Mayröcker

†2000-06-09 Wien, Österreich


Vita

  • bis 1949 Studium der Germanistik und Anglistik an der Uni Wien, Abschluss Lehramtsprüfung.
  • 1950 Promotion
  • 1949 – 1979 Gymnasiallehrer in Wien
  • ab 1954 Freundschaft mit Friederike Mayröcker
  • 1966 Erster Erfolg als Lyriker mit dem Gedichtband ”Laut und Luise”, aus dem Gedichte wie ”schtzngrmm” und ”lichtung” große Bekanntheit erreichten.

Werk

Zunächst war sein literarisches Schaffen inhaltlich und formal von Bert Brecht beeinflußt. Expressionismus und Dadaismus und insbesondere die Stilistik der Wiener Gruppe (um H.C. Artmann) prägten Jandels Stil. Er entwickelte eine Form der konkreten Poesie, und weitere experimentelle Formen. Seine Lyrik bedurfte der Rezitation, sein Vortrag der selben war sehr ausdrucksstark.

Hörspiel

  • mit F. Mayröcker: Fünf Mann Menschen. 1971

Drama

  • Aus der Fremde. Sprechoper in sieben Szenen. Uraufführung 1979

Lyrik

  • Andere Augen. 1956
  • Laut und Luise. 1966
  • Sprechblasen. 1968
  • Der künstliche Baum. 1970
  • dingfest. 1973
  • die bearbeitung der mutze. 1978
  • idyllen. 1989

Mitgliedschaften

  • Forum Stadtpark
  • Mitbegründer der Grazer Autorenversammlung
  • 1983 – 1987 Präsident der Grazer Autorenversammlung

Auszeichnungen

Literatur

  • K. Siblewsky (Hg.), Gesammelte Werke, Gedichte, Stücke, Prosa" (3 Bde., 1985).

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