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Gmünd in Kärnten

PLZ: 9853

Einwohner:2620

Fläche: 31,6

Kontinent: Europa

Staat: Österreich

Land: Kaernten

Bezirk: Spittal an der Drau

Gemeinde: Gmünd in Kärnten

Gegründet: 1150


  • 11. - 12. Jhd. Die Salzburger Erzbischöfe planen und realisieren an der strategische und handelspolitische wichtigen Straße durch das Liesertal Gmünd
  • 1252 Erste urkundliche Nennung
  • 1273 Erstes Dokument: Gmünd als erzbischöflicher Markt und Stadt („forum et civitas“)
  • 1286 Erbauung der Pankratiuskirche
  • 1339 Einweihung der Stadtpfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“
  • 1346 Verleihung des Friesacher Stadtrechtes durch Erzbischof Ortolf
  • 1409 Niederlagsrecht. Ertrag dient der Stadtbefestigung und dem Ausbau der Salzburger Burg
  • 1478 Die Türken können Gmünd dank seiner Befestigung nichts anhaben
  • 1480 Gmünd wird von ungarischen Truppen besetzt, sie bleiben sieben Jahre
  • 1487 Befreiung der Stadt durch ein Aufgebot der kärntnerischen Stände und durch kaiserliche Truppen mit 3 Kartaunern (schwere Geschütze des 15.-17. Jhdt). Große Schäden an der Burg und den Stadtmauern
  • 1487 Gmünd wird kaiserlicher Besitz (Friedrich III)
  • 1502 Kaiser Maximilian I. verkauft dem Salzburger Erzbischof Leonard v. Keutschach die Herrschaft Gmünd. Der Kaiser behält sich das Rückkaufsrecht vor. Der Erzbischof erneuert das Schloß, neue Stadtmauern von der Burg zur Kirche; Errichtung des äußeren Maltatores
  • 1504 Ein Brand zerstört die ganze Stadt
  • 1525 Gmünd wird von aufständischen Bauern und Bergknappen besetzt
  • 1555 Christoph Pflügl erwirbt die Herrschaft Gmünd
  • 1594 Siegmund Khevenhüller wird neuer Stadtherr von Gmünd
  • 1600 Zur Rekatholisierung kommt (unter Bischof Martin Brenner von Seckau, dem "Ketzerhammer“) eine landesfürstliche Glaubenskommission nach Gmünd
  • 1601 Graf Hans Rudolf von Raitenau löst die Herrschaft Gmünd von den evangelischen Khevenhüllern aus
  • 1610 Baubeginn beim Schloss am Hauptplatz und beim Amthof
  • 1639 Die Herrschaft Gmünd kommt für fast 300 Jahre in den Besitz der Familie Lodron. Erzbischof Paris Lodron stiftet das Gräflich Lodron´sche Fideikommiß (unveräußerlich, unteilbar)
  • 1690 Schweres Erdbeben verursacht beachtliche Schäden an Häusern, an der Burg und an mehreren Kirchen des Lieser- und Maltatales
  • 1764 Errichtung der ersten Postverbindung über den Katschberg und den Radstätter Tauern
  • 1773 Letzte Hinrichtung am Galgenbühel bei Gmünd (Eva Faschaunerin)
  • 1782 Nach Erlass des Toleranzpatentes entstehen rund um Gmünd drei evang. Pfarrgemeinden
  • 1792 Ein verheerender Brand zerstört erneut fast die ganze Stadt
  • 1791-1801 vorübergehende
  • 1809-1813 vollständige Besetzung durch die Franzosen
  • 1834 In Gmünd wird Kärntens erster Männergesangsverein gegründet
  • 1886 Die Burg brennt ab und wird zur Ruine
  • 1902 Auf dem Gelände eines 1883 aufgelassenen Blechwalzwerkes am Kreuzbühel baut Karl Graf von Lodron das erste E-Werk von Gmünd
  • 1903 Verheerendes Hochwasser im Lieser-und Maltatal
  • 1911 Bau der ersten Hochquellen-Wasserleitung
  • 1923 Letzte Pferdepost nach Spittal und Rennweg. Beginn des Kraftwagenverkehrs
  • 1932 Das ca. 18.000 ha große Lodron´sche Fideikommiß wird aufgelöst
  • 1939 Gründung der Hauptschule Gmünd
  • 1944-1950 Konstruktionsbüro von Prof. Ferdinand Porsche in Karnerau bei Gmünd. Während dieser Zeit entsteht der 356er Porsche
  • 1976 Eröffnung des 9,6 km langen Autobahnteilstückes Lieserhofen-Gmünd
  • 1977 Beginn der Sanierungsarbeiten an der Burg
  • 1980 Mit der Fertigstellung des Teilstückes Rennweg-Gmünd ist die Tauernautobahn von Salzburg bis Spittal (146,5 km) durchgehend befahrbar
  • 1982 Eröffnung des Porsche-Automuseums H. Pfeifhofer
  • 1987 Die Burg wird für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht
  • 1999/2000 Lebenswerteste Gemeinde Kärntens
  • 2000 Europäischer Dorferneuerungspreis für ein Kulturkonzept von hoher Qualität
  • 2001 Neubau der evangelischen Dreieinigkeitskirche Gmünd


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